Oder liegt es am Volk?

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Re: Das Volk fühlt sich manchmal weiser als - ja welche anderen? Oft spielt es in der Welt die Rolle des Aussenseiter und des Toren, das zwar das wahrnehmen kann, was andere im Stress übersehen - aber es wird von denen, die bestimmen, überstimmt. Das Volk will darum nicht präsentieren, es will repräsentiert sein. Tut man ihm Unrecht, steht es auf und schüttelt seine Unterdrücker ab und reisst ihre Mauern nieder; Professor, stell Dir vor es kommt keiner mehr zur Vorlesung und das Volk besinnt sich wieder auf seine Kultur...

K...
Volk


Re
Km
Pm
Pm
Rm
Oe
Oa

Km: Eine Gesellschaft erscheint dann dem Volk als kreative Organisation, wenn sie ein quantitativ und qualitativ ausgerichtetes Wachstum entwickelt. Wenn z.B. das quantitative Wachstumsziel, das jeder ein Auto hat, erreicht ist, wird ein qualitatives Wachstumsziel vorgeschoben, z. B. Fahrkomfort, um auf einer anderen Ebene wieder Quantität erzeugen zu können.

Pm: Die Bereitschaft zu solchen Veränderungen wird einerseits durch Visionen von oben und durch tägliches, auf die Vision ausgerichtetes Handeln im Volk von unten angetrieben. Der Umgang mit Neuem soll mit lebenslangem Lernen angstfrei gestaltet werden, und zwar sowohl hinsichtlich der Marktveränderungen, als auch durch Veränderungen im Arbeits- und Denkprozess, um das Volk vom System und seinen Sozialrisiken abzulenken.

Pm: Das wiederum führt zu neuen, zunehmend virtuelleren Wirtschaftszweigen, die dem Kaiser neue Kleider anmassen. Damit wird aber in eine Neue K=Kultur, das Volk wieder ins Zentrum gestellt - solange es mitspielt und niemand darauf aufmerksam macht, dass der Kaiser nackt ist:

Rm: Wie können wir die Arbeit neu erfinden?, fragt der renommierter Consultant und Coach Tom Peters und antwortet gleich selbst: Es gibt dafür keine eigentlichen Richtlinien. Wir brauchen einfach neue, revolutionäre Modelle, um in Zeiten des Umbruchs zu überleben. Damit meint er natürlich sich selbst und nicht wie hier betont, den gewissenhaften Wirklichkeitsbezug, welcher dem wahrhaften Realitätsbezug erst einen Sinn verleiht, der ihn über virtuelles Zeitgeistreiten erhebt. Tom Peter, Autor der Weltbestseller «In Search of Excellence», mit Beispielen von Firmen, wovon die meisten nicht mehr existieren, dagegen meint:

Oe: "Ich kann Sie aber beruhigen, wir müssen nicht ganz von vorne beginnen. Ein paar gute Dienstleistungsunternehmen haben den neuen Zeitgeist schon längst begriffen und in die Praxis umgesetzt.", womit er wahrscheinlich seine Kunden meint.

Oa: Die Wirklichkeit aber braucht keine solchen Referenzen; sie wirkt und ihre Qualität setzt sich gemäss unseer BedeutungsGebung auch gegen Quantität durch. Doch das Volk will, so sagt man uns, in der Meinung wir seien nur das Volk, Brot und Circus....

Was aber, wenn man das Volk eines Besseren belehren würde und klar würde, dass es um Lebenserfüllung geht? Wer ist denn sonst lernfähig? Doch nicht etwa die Kultur, der Zeitgeist, das System oder die Politik auf Grund der drängenden Not, oder die Wirtschaft ausser wenn es um Geld geht? Damit stellt sich die Frage, wie man statt von oben, top down, über Mythen, Mehrheiten und Märkte das Volk manipulieren und unter Kontrolle halten kann, sondern von unten, bottom up, so zum Wirklichkeitsbezug anregen kann, dass es Innen heraus lebenspraktisch, persönlich verantwortbar und nachvollziehbar wird.

[Kontext]