Dort, wo der Inhalt einer Beziehung durch den äusseren Schein, oder den sozialen Kontext bestimmt ist, kollidiert dessen sich Fremdbestimmung auf die inneren Beziehungen reeller Humansysteme anmassende Virtualität mit den Zusammenhängen zwischen deren Seinszuständen und den ihnen entsprechenden Lebenserfüllungsdimensionen der davon Betroffenen. Die Betroffenen wählen die FLUCHT vor der Ambivalenz des politisch korrekt Machbaren gegenüber dem persönlich relevant Erstrebenswerten. Das tut die Wirtschaft vor dem Staat, um von einem ihr gemässen, für die Staatsbeamten, anomalen Neuen Standpunkt aus. Sie verdrängt damit dessen personen-neutrale, denotative Fremdbestimmung als Symptom, die Umwelt und die Mitmenschen mit ihren konnotativen Begriffen neu begreifend, auf für sie persönlich relevante Weise. Doch dann geht es auch nur wiederum darum, sie zum Griff, z.B. mit den Begriffen des Marketings statt denen des Nationalstaates, zu ihrer Geldtasche zu verführen: Im Namen des ökonomischen Imperativs streben Unternehmen angesichts der gestellten Bedürfnisse in der Nachfrage ihrer Zielgruppe mit ihrem Angebot deren Befriedigung im Markt eine ihre Gegenwart beherrschende => command Stellung an. Für das entsprechende Marketing müssen sie dazu ihrerseits die Hausaufgaben machen, die darin besteht, dafür auf dieses Ziel der Multiplikation hin fremdbestimmbare Reduktionisten, und für die Ausarbeitung der damit zu vermarktenden Produkte Eliminatoren der Konkurrenz in ihre Dieneste als Lohnarbeiter zu nehmen. Bei ihrer Arbeit werden diese dann zu Anomalen in Bezug auf ihr Wesen, was ihre Bedürfnisse als Konsumenten von Sublimationsprodukten zur Stressreduktion (bei Söldnern z.B. Alkohol und Nikotin) weckt, womit der wirtschaftliche Kreislauf am Anomalen geschlossen, sich bis zum Gehtnichtmehr globalisiert. Daran, am Psychopatischen, hat sich auch z.B. die Psychologie entwickelt, an der Sünde die Religion, am kranken die Medizin, an sozialen Restrisiken die Politik, am Hass die Militärs, am Krieg der Vater aller Dinge, am Unverständnis die Rhetorik, am Symptom das Problem. Hier aber geht es mit BedeutungsGebung darum die Antwort vor dem Problem im Wirklichkeitsbezug zu suchen. Genauso sucht uns Gott in unserer Ahnung im Gewissen vor der Versuchung und der Sünde...
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