Wie viele Schweizer bin ich von der Art und Weise irritiert, wie "man" an der Expo.02 das Einzigartige der Substanz der Schweiz mit einer anpasserischen Effekthascherei mit postmodernder Beliebigkeit herunterspielte. Das verfehlte griechisch mythologische Eröffnungsspektakel kostet 15 Millionen Franken. Und das nach dem Swissair-Debakel; bis zum Grounding vom 2.10.2001 zockten man 2001 mit gegen 5000 Franken pro Berater und Tag etwa 110 Millionen ab; eine wahre Goldgrube für das Heer von Unternehmensberatern (einer auf 280 Einwohner) die 2001 6.5 Milliarden Franken Umsatz generierten. Schwache Chefs setzen auf schwache Nothelfer für ihr Image, Führungsschwache Länder mit EXPOS, die sie den postnormalen System- und Geschichtskritikern mit Milliarden überlassen und dann wie Couchepin, der arbeitenden Bevölkerung mangelnde Effizienz vorwerfen ...
Im Mai 2002 stellt der Schweizer Wirtschaftsminister Pascal Couchepin fest, dass das Wachstum der Schweizer Wirtschaft, trotz fleissigstem Schaffen, an sich zwar gut ist, aber in den letzten 10 Jahren dem der EU hinten nach hinkt. In seiner unkritischen Wachstumsgläubigkeit schliesst er auf eine mangelnde Effizienzsteigerung und verdrängt die Substanzvernichtung der Versagerräte und Abzocker, welche diese Grösse durchaus erklären. Statt bei deren Denkkatastrophen und ihrer falscher Hektik und fehlender Moral anzusetzen, sucht Couchepin eine Weichestellung, die dem Zeitgeist, nicht einer seriösen Wissenschaftlichkeit gehorchend, endgültig einfach auf mehr Liberalisierung, Deregulierungen zu Gunsten der Manager und des Share Holder Values, und auf mehr Konkurrenzdruck hinausläuft. Das entbehrt jeder Kreativität , ist nicht nachhaltig und damit erfüllt weder er, noch die Wirtschaft ihre Aufgabe, für die Lebenserfüllung möglichst vieler beizutragen. Da muss es nicht wundern wenn im Mai 2002 als "neue Dimension" bloss Kokainhandel in Offiziersschulen und das Expo Spektakel zu vermelden ist - schliesslich waren 11% der 15-jährigen bereits mindestens dreimal betrunken... Couchepin verweist stattdessen in typsicher Rosinenpickermentalität auf die Niederlande (Staatsausgaben), Österreich (Öffnung gegen die EU), Finnland (Innovation) und Spanien (Ausbildung). Damit werden bestenfalls kurzfristig und entsprechend fragmentarisch wie seine Politik, die auch ihren Teil am von ihm ins Spiel geführten angeblichen Versagen der fleissig Schaffenden hat, einige Benchmarks à la MoM®-Malik erfüllt. Diese seine Denkkatastrophe wird aber, und da müsste er sich an der Nase nehmen, grundlegende Fehlentwicklung und die fallende Loyalität, die Voraussetzung zur Synergie ist, nur noch verstärken, wie auch die Verzweiflungsraten dieses Landes, die zu den höchsten zählen! Die Macht und die Entscheidungsprozesse werden damit noch mehr verschleiert und der seriös wirklichkeitsbezogenen, und auf Lebenserfüllung ausgerichteten Arbeit wird damit nur noch mehr Bedeutung genommen! Couchepin setzt sich als Machtmensch, der im Zusammenhang mit der Regierungsreform schon als Superbundesrat gehandelt wurde, statt für die Transparenzmachung solcher Zusammenhänge , für noch mehr Schulung an fremdbestimmten Benchmarks ein: Er versucht damit, in typischer Managermanie, andere zur Mehrleistung zu drängen, ohne darüber hinaus selbst eine Aufgabe zu erfüllen. Seine wahren Probleme, wie das der SAirGroupies und des Zürcher Filzes konnte er ja bis jetzt von anderen, im konkreten Fall von Villiger/Leuenberger von der Symptomverlagerung aufs Volk her, abhandeln lassen. Den Medien gefällt diese Spiel, und sie heizen es noch an, weil Couchepin immer für eine unkollegial einmischende Überraschung in Bereichen gut ist, für die er nicht zuständig ist. Nach dem genau gleichen Strickmuster machte die Bergierkommission die „Schweiz“ und andere dafür verantwortlich, für was eigentlich ihre Mitglieder von der Geisteswissenschaft her mit ihrem Definitionsmachtanspruch bei der Konstitutionierung der Mentalbetriebssystem der Elite diese Landes zuständig wäre. Unter ihrer Ägide haben Menschen vom Schrot und Korn eines Paul Grünigers in diesem Lande immer noch keine Aufstiegschancen; Machtmenschen à la Couchepin und nach Arnold Koller „keine Propheten“ braucht diese Land wo es nach ihnen geht, und das ist fas überall! Zu ihrer Rechtfertigung bedarf es der subtilen Schwatz- und Schwarzkünstler, vom Schlag eines Adolf Muschg, der von den Bundesräten Cotti, Dreyfuss und Leuenberger, und jüdisch-israelischen Kreisen, auch mit Geldzuwendungen protegiert, zu Ruhm, Position und Ansehen als Übervater des Collegium Helveticums empor steigen konnte, und doch nur Schwarzkunst zelebriert – gerade deshalb. Ohne WissenSchaft mit Zukunft wird in Zukunft noch ganz anderes möglich sein, wie dass Nelly Wenger und nicht "Helvetia" eine Neue Schweiz proklamiert! Gegenüber den USA besteht da noch ein gewaltiger Nachholbedarf, z.B. wie man das Volk innert Tagen auf Kurs bringt. Im Gegensatz zur Zeit des 2. Weltkrieges spuren bei uns die Medien immerhin schon wacker pro-aktiv, was den Bundesräten Villiger (Bankgeheimnis), Deiss (UNO-Konformität, zeitgeistige Disqualifizierung als Vermittler in Israel) und Leuenberger (Luftverkehrsabkommen) Vorleistungen ans Ausland (z.B. der verrückt Vorschlag in einem Grundlagenpapier zur UNO-Politik durch deren Gleichschaltung mit der EU die Neutralität und Eigenständigkeit aufzugeben) erleichtert...
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