Kontext

  

bullet2 1.7 Ka ww-TT Unzufriedenheit mit dem Schatten


©Burk Verlag
Bei der Ka =Ausarbeitung der Kommunikation über Erscheinungen stösst man auch auf Symptome als scheinbarer Fremdkörpers Stress, mit all seinen abgekapselten Singularitäten, in die man selbst verstrickt, gefangen und darin ver-dammt werden kann. 
 
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Wen etwas in uns, oder jemand im Kollektive ausrastet stellen das als Anomalie auf unterschiedliche und vielfältige Weise den Negativabdruck oder Schatten des sich davon losgelösten Ganzen, bzw. des Kollektivkörpers dar.

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Damit kommt die Unzufriedenheit des entsprechenden Humansystems zu Ausdruck, die sich selbst als inhärenter "Geist" bzw. als kollektiver Körper der Opposition, als Widersacher gegen eine bestimmte Sache versteht, gleichgültig ob dieser seinen Zusammenhalt, seine Homogenität und seine Unteilbarkeit aus eigensinnigen, religiösen, ehrgeizigen oder säkularen Bildern und mehr oder weniger unbewussten bzw. versteckten und geheimgehaltenen Absichten bezieht.

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Aus der Sequenzialität der Thematisierung des Fremden ergeben sich An- und Ausschlussmöglichkeiten in diskursive Spielräumen, in denen es als Projektion erlebbar gemacht bis es als Vollzugwirklichkeit erlebt wird. In der dahin gehenden Auseinandersetzung wird so dem Anschein nach Gemeinsinn und soziale Wirklichkeit gesetzt...

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Die daraus fortwährende neu gesetzte Ordnung unserer Äusserungen kann mit dem Markieren ihres Territorium von Säugetieren auf Grund ihres kurzfristigen, chemische funktionierenden Zwischenhirns mit einem lediglich etwa zweitägigen Zeithorizont verglichen werden. Um Stabilität zu erreichen, bilden wir im sozialen Kontext unsere externen Anker und Bezugsmuster. So benutzt der Postnormale das Handy und benutzen z.B. im Zusammensein mit anderen lieber Haustiere als thematische Ressource, als die anwesenden reelle Menschen. Denn um sie zu verstehen, müsste man das mit einem lebenslangen Speicher versehende Grosshirn bemühen und darin mit Integrität Kohärenz herstellen. Über Tiere dagegen kann man auch in ihrer Anwesenheit sagen, was man will, und zunehmend entsprechend über immer mehr Menschen auch bald. Die diesem Prozess eigene Regularität sucht sich quasi von selbst ihren Weg in IHRE Virtualität, und wenn wir ihr nachspüren bekommen wir einen Begriff unseres Schattens. So gesehen aktualisieren die Medien den kollektiven Schatten, der an sich degeneriert. Das verlangt am kritischen Punkt, wo Verführung attraktiver als Orientierung wird, nach Führern, die "hin zur Lust, weg von der Unlust" rechtzeitig, vor dem Point of NO Return, wo keine Selbsttäuschung mehr möglich ist, in eine erstrebenswertere Richtung verführen...

Auf die hohe Verantwortung der Wissenschaft als sozialer Integrationsfaktor und das fehlendes Demokratiebewusstsein anspielend, meinte Bundesrätin Ruth Dreyfuss, das sei eine der Herausforderungen für das Collegium Helveticum, denn „leider ist unsere Gesellschaft noch nicht bereit für diese Aufteilung des Wissens“, und Naturwissenschaftler, die sich erdreisten, sich mit Kultur zu beschäftigen, würden nicht selten von ihren Peers schief angesehen. Die heutige Wissenschaft ist demokratisch, nur weiss sie es noch nicht“, meinte die Bundesrätin provokativ. Für den Forschungserfolg hänge künftig viel davon ab, wie sich Wissen in die anderen Disziplinen einerseits, in Politik und Gesellschaft andererseits integriere. Das Collegium Helveticum habe hier seine grosse Aufgabe.

Postmoderne überspringen alles, was r=reaktiv und G=gegen ihre Beliebigkeit ist, und versuchen dann dieses von der Lebenswirklichkeit entfremdete Pseudowissen pre-trans-trapend und damit sich selbst, wie eine Made im Speck in die Gesellschaft zu integrieren... 

   Kontext: Offenheit für Symptomverdrängung oder die Lösung... 


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