| | 3) Die Politik der Gemein-samkeit#2
Der Mensch wird in eine Situation der Abhängigkeit hineingeboren, und verliert im Alter häufig wieder die Eigenständigkeit, die er sich im reifen Alter erworben hat; wir Menschen sind auf Netzwerke der Hilfeleistung und der mitmenschlichen Zuwendung und Fürsorge angewiesen! Um aber unser Leben zu erfüllen, sollen solche Hilfeleistungen stets nach dem Grundsatz "so wenig wie möglich, aber so viel als nötig" ausgerichtet werden, und die Lösung dieses Problems gelingt um so befriedigender, je besser sich die Betroffenen und Beteiligten persönlich kennen. Nur damit können sich verantwortungsvolle Menschen in frei gewählte, erstrebenswerte Abhängigkeitsverhältnisse begeben, in denen sie ihre Rechte und Pflichten gegenseitig aufeinander abstimmen, und die berechtigte Hoffnung haben können, dass sich ihre Partner auch daran halten. Je genereller, und je abstrakter die organisatorischen Strukturen etwa für die Erziehung oder für die Leistungen an Hilfebedürftige aller Art werden, desto mehr werden sie zum Selbstzweck: Der frei verantwortete Vertrag und dessen Erfüllung ist eine der Voraussetzungen einer lebenserfüllenden Gesellschaft. W#2 – Gesellschaft zur personenneutrale Systemerhaltung, WORT - Qualität --- Bar- barei | In Angst vor der Natur, dem Fleisch und der Materie ergeben, ist der Mensch das Gegenteil von schöpferisch und in keinem Bereich nachhaltig, und statt sein Leben zu erfüllen, versucht er/sie sich als - Widersacher des Schöpfergottes, dem er/sie eigentlich alles verdankt, bis eben hin zum Kannibalismus und dem Selbstmordterrorismus. | --0 Anar- chie | Die Entwicklung zur Gemeinschaft beginnt mit der 0-Privatsphäre des Individuum, angefangen bei der Verrichtung seiner Notdurft bis zum entscheidenden Durchbruch der Römer mit dem Mörtel, der komfortable Steinhäuser ermöglichte. Heute lösen die Glotze in der Stube und das Handy die Intimsphäre von immer mehr Menschen auf, und ihre verschiedenen sozialen Wirklichkeiten fliessen ohne Reflexion ineinander über, und lassen keine Bedenkzeit für die Bildung einer wesensgemässen Identität mehr, die über die eines sozialen Interfaces hinaus reichen... | | Trotz der Globalisierung äusserer Strukturen hielten sich die jüdischen Denktraditionen; sie wandelten sich zwar, doch sie tauchten immer wieder in derselben und dennoch verwandelten Gestalt wieder auf. Diese ständige Sinnerneuerung, die mit der mündlichen Exegese der Thora verknüpft ist, erscheint dabei wie eine der Voraussetzungen für Kontinuität im Wandel. In der christlichen Tradition übernahm nach der Reformation das Buch diese Rolle bis hin zu den heutigen Medien, und wurde so immer virtueller, jede Schöpfung damit der 0- postnormalen Beliebigkeit zuführend und das unter - zunehmender Verkennung und Ablehnung des Schöpfergottes und des reellen Menschen, seinem Geschöpf... | -00 Dogma, Lobby | Die Weise, in der sich jüdisches und christliches Denken in der Auseinandersetzung miteinander veränderten, hat Pierre Legendre in seinem Aufsatz „Die Juden interpretieren verrückt“ dargestellt. Der Titel ist ein wörtliches Zitat aus dem Codex Justinianus vom Jahre 554, in dem es den Juden unter Androhung der Todesstrafe untersagt wurde, Widerspruch gegen die Doktrin der Auferstehung, des jüngsten Gerichts und der Erschaffung der Engel zu erheben. Das kaiserliche Dekret diente dazu, Juden mit ihrer anderen Auslegung der Heiligen Schrift – als „Söhne des Teufels“ zu brandmarken, weil ihre Genealogie eine von der Wahrheit des Textes her als solche erkennbare falsche Genealogie, das heisst, ein Betrug sei. Die Juden seien falsch, juristisch falsch, wie gefälschte Schriftstücke wird daraus von Antisemititten gefolgert; sie seien die falschen Nachkommen Abrahams, sie hätten den Text falsch verstanden, die Formel Abrahams „et semen eius“ falsch interpretiert. Auf der anderen Seite ignorieren die orthodoxen Juden die so genannten Christen einfach. Die Bibel darf in der offiziellen Wissenschaft nicht mehr als Wahrheit zitiert werden, und diese wird in der Postmoderne dem Menschen eh abgesprochen! | 0-- Ver- wirr- ung | War die "christliche" Attributierung der Juden zunächst ein theokratischer Akt, so wurde laut Legendre damit die Begriffshülse „jüdisch“ gefüllt, und diese stelle bis heute die „christliche Identität“ in Frage wir dann gefolgert. Die jüdische Frage wird dann für Schriftgelehrte zur radikalste Form der Fragens: Was ist ein Text? und Was heisst sprechen? Damit ist nach "Gott" auch der "Mensch" in seiner schöpferischen Kreativität abstrahiert und „man“ kann mit dieser Art des Infotainments das soziale Restrisiko der Verwirrung im Rahmen der Pre-Trans-Trap halten, sich dem Reengineering von Schöpfung und Geschöpf zuwenden...
| 0-0 Arro- ganz | Aus dieser Fragestellung ist im letzten Jahrhunderte u.a. aus der Psychoanalyse auch das Bestreben hervorgegangen, die verdeckten Strukturen des christlichen und industriellen „christlichen“ Abendlandes und sein Libido mit seinen Archetypen offen zu legen. Im Ausleben davon im Faschismus, verlor dann dieses Abendland sein Gesicht, dass zur Fratze des Holocaust entartete. So trafen sich die mit dem „Christusmord“ identifizierten Juden historisch gesehen mit den Umwelt- und Geschöpfe mordenden Ausgeburten des Christentums, dem Kommunisten und den Nazis und ihrer rechtextremistischen und faschistischen Gefolgschaft bis zur Götterdämmerung von 1945. | 00- Ignor- anz | Damit ist ausgedrückt, wohin der Dialog der sich daran wandelnden jüdischen und christlichen Denktraditionen und die entsprechenden Mentalbetriebssystemen geführt haben! Das „Christentum“, das die „jüdischen Identität“, zunächst als „falsche Lesart“ interpretiert hatte, ermöglichte ihr damit die Erfüllung der intellektuellen Aufgabe und im Holocaust die Möglichkeit, das christliche Imaginäre als Imaginäres beweiskräftig zu enttarnen. Damit wurde der Welt die schrecklichen Konsequenzen der „christlichen“ Verirrung in das virtuelle Schriftgelehrtentum (vor dem niemand mehr warnt als Jesus in der Bibel selbst) als Denkkatastrophe, die in die kollektive, von den Juden erlittenen Humankatastrophe vorgeführt. Die Juden litten daran wie Jesus Christus am Kreuz, das er auch zu ihrer Erlösung überwand. Damit musste sie, nach dem Erlösungswerk Christi eigentlich unnötig, wenn es verstanden wäre, kollektiv durch das hindurch gehen, was sie in der Pre-Trans-Trap ihrer Schriftgelehrten in seiner Bedeutung ignoriert hatten. Gleichermassen wären die Schrecken des letzten Jahrhunderts unnötig gewesen, wenn man die dafür exemplarischen Vorfälle auf der Titanic 1912 verstanden und umgesetzt hätte... | | Nach all dem entstand aus diesem schrecklichen, modernen Dialog, lediglich die postmodernen Beliebigkeit, die uns endgültig, politisch damit korrekt geworden, in die c3-Sinn- und Orientierungslosigkeit des seichten 000-Intellektes verführt. Es zeichnet sich bereits ab, wie er zur globalen Umweltkatastrophe und zum GAU des sozialen Restrisikos führt, denn nur etwa eine Milliarde Menschen können nachhaltig so wie die Amerikaner leben. Juden und Christen sind sich einig, dass der Messias, d.h. für sie die Lösung kommen wird, und betreiben den zum Schrecken des letzten Jahrhunderts führenden Dialog lediglich darüber, ob dies sein erstes oder zweite Kommen sein wird! Die Muslims dagegen wollen davon nichts wissen, und der Dialog mit ihnen ist in diesem Jahrhundert zum Neuen Krieg eskaliert, wofür Grossisrael das Testgebiet zu seiner Globalisierung geworden ist: Wer nicht mehr an ein Kommen der Lösung glauben kann, wird eben in seiner existentiellen Verzweiflung in dieser Welt zum Selbstmordattentäter! Kurz und schlecht: Wer noch an den c3-Dialog an sich glaubt, muss ver-rückt nach der Zeit sein, wo der c3-Dialog, wie z.B. der zwischen der Schlange und Eva, noch als Lösung – im Paradies – erschien, obwohl er sich inzwischen als das Problem entpuppt hat, als dessen Lösung, den C3-Umgang als Geschöpf des Schöpfers in seiner Schöpfung, ihn die Schlange damals ausgegeben hat... | 00+ Mein- ung | Wenn also dieser Kellermeister und Schriftgelehrte, Dialogus, "Gott" der 000-Intellektuellen, Menschen in seinen Keller, nämlich in seine Heiligen und unheiligen Schriften zur Diskussion darüber einführt, dann gibt er ihnen auf die Weise, wie wir weiter oben gesagt haben, zu trinken. Den Einfältigeren und im Glauben und in der Liebe zu ihm Unerfahrenen pflegt er vom ersten Fass#1, dem des sozialdarwinistischen Spiel der inhaltslosen Kräfte zu trinken zu geben, d.h. von der entsprechende Historie und ihren Fitnessgetränken. | | Dem nach seinen personen-neutralen Masstäben und Benchmarks als fähiger Befundene aber lässt Dialogus vom Fass#0 der 000-Allegorien trinken, wie Franz Steinegger von der zur Expo mutierten expo02. Damit bekommen sie die Chance, mit der entsprechenden Schwatz- und Schwarzkunst Karriere zu machen. In entsprechenden Positionen können sie dann über die Verwendung der Ressourcen und Steuern der vom ersten Fass trunkenen Einfälltigen, auch „nützliche Idioten“ genannt, für des Dialogus Denkmäler, Think-Tools, Systeme und Medien bestimmen, solange sie damit das Volk bei Laune halten. Das nennt man Demokratie und die dafür Fähigen, Politiker.
| 0++ Kon- zept | Die an Benchmark Vollkommenen aber bekommen vom Fass#2, der Moral zu trinken, damit sie damit als Exekutives und Manager eben diese nach untern nachhaltig, wenn nötig gegen die Natur der Schöpfung und gegen das Schöpferische in deren Untergebenen, ihr Plansoll, den Return on Investment und den Share Holder Value erfüllend , und über allem, Ruhm, Ehre und Vorherrschaft für Dialogus durchsetzen; „The Show must go on!“ | | Die schliesslich erhalten die, welche sich am vollkommensten zu geben vermögen, vom Fass#3, der Anagoge zu trinken, damit sie in der Kontemplation, mit christlicher Theologie und Hermeneutik nicht nur ihre eigene Lebenserfüllung z.B. im Zölibat, sublimieren können, sondern darüber hinaus dies auch noch als Wegweisung ihren Schäfchen mit Liturgien als erstrebenswert (mindestens zur Abgabe des Obolus) darstellen können. Damit wird dann der Begriff „Gott“ und die Kassen ihrer Pfründen + gefüllt, und die Natur und die reellen Menschen werden ob ihrer unfehlbaren obersten Weltmächtigkeit zu staunenden, sich ihrer Mentalkonditionierung fügenden, Nullen. | +0+ Kultur | Man muss aber wissen, dass jeder, der vom vierten Fass getrunken hat, von dem nämlich, das im Winkel steht, d.h. von der Anagoge – wie wenig er auch davon gekostet hat –, sogleich wegen der wunderbaren Süsse des Getränks selbst berauscht sein wird. Es geht um jene Trunkenheit, zu welcher der Bräutigam seine Auserwählten im Hohelied 5,1 einlädt: ESST UND TRINKT UND BERAUSCHT EUCH, MEINE LIEBSTEN FREUNDE, bzw. um die damit zelebrierte Kultur. Denn wer auch immer durch den besonders süssen Geschmack der Hingabe an diese Kultur sich berauscht, wird darin virtualisiert, wie auf der Titanic, gegen die Stürme dieser Welt, über den Point of NO Return hinaus, unempfindlich; schön muss die Welt zu Grunde gehen....
| | Dieser Keller besitzt für seine Systemhüter ferner eine Tür; an dieser Tür aber befindet sich ein Schlüssel, mit dessen Hilfe der Zugang für die Ungläubigen geschlossen, und für die Gläubigen geöffnet werden kann. Der Eingang zu diesem Keller, d.h. zur Macht im Staat, ist die politische Korrektheit; der Schlüssel aber die Selbstaufgabe für das Kollektiv; wer also in den Keller des Systems als dessen Hüter eintreten möchte, muss unbedingt durch die Tür mit Hilfe diese Schlüssels eintreten, wie das die Freimaurer, Offiziersanwärter und Parteimitglieder üben. Bei der Mafia heisst das ein Mord begehen. Zwar werden auch Diebe, Emporkömmlinge und Abzocker sich an die Macht drängen und durch weltliche Kraft ihres Wissens von den ersten Fässern gleichsam einige Tropfen auflecken können; aber zum letzten Fass, in dem der Wein enthalten ist, welcher das Herz des Menschen erfreut (Ps. 103,15), d.h. zur wahren Lebenserfüllung werden keineswegs weder Diebe, noch Schleicher gelangen können. Dahin führt kein Trunk, sondern nur der Weg, der in Wahrheit eben zur Erfüllung dessen führt, was das eigene Leben als Geschöpf des Schöpfers in seiner Schöpfung ausmacht. | | Die allegorische Parallelisierung König – Gott ist in den Gleichnissen Jesu gang und gäbe; dies bietet dem Exegeten die Möglichkeit, sich unqualifiziert jesusgleich zu gebärden, gleichsam eine schwarzkünstlerische Möglichkeit zur Verankerung seiner Schutzbefohlenen in seiner Hierarchie. Von den Weinfässern spricht das Hohelied nicht, ebenso wenig von einer Kellertür. Solche auf nichts ausser die versteckte Absicht hinweisende Text-Expansion ist ein Verfahren, das letztlich zum seichte 000-Intellekt und damit an den Tafeln der Systemhüter nach deren Meetings weg von lebenserfüllenden Plattformen, hin zu deren anmassenden Organisationen führt. |
So wird statt der Fundierung eines Prinzips, wie das der Lebenserfüllung für möglichst viele, davon der attraktive Ansatz dafür benutzt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf die eigene Bühne zu
ziehen, wo meist einer bzw. eine Klasse, sich auf Kosten anderer, ohne Hinweis auf den Ursprung dieses Prinzips und dessen Bedeutung, ins Szene setzt. Wenn man Exegeten und Hermeneutikern genau zuhört, bzw. sie genau liest, wird man immer wieder unsicher, wo ihr Herz wirklich schlägt. Nicht alle Prinzipien, denen sie folgen, sind lupenrein, bloss weil sie Trivialitäten
und ihr semantisches Feld gebildet ausdrücken, so dass vieles davon auch heute noch als Moral und Ethik akzeptiert ist. Daran fasziniert eben je länger je mehr das unendlich, scheinbar produktive Spiel, das entlegenste Textstücke miteinander in Beziehung bringt – ein Spiel, für das wir im Zeitalter der ausgehenden Postmoderne mit Zappen und Surfen sensibel geworden sind – und das zu einer blossen "Meditation" der ganzen Heiligen Schrift und der bedeutsamen wissenschaftlichen Erkenntnisse in allen Querbezügen und Dialogmöglichkeiten geführt, ohne dass man sie nach Johannes 14:12
umsetzt. Ja damit zerredet man sie geradezu (Lukas 11:46); wo Tagespolitik nicht mehr ausreicht, müssen Symbole und damit solche (Ver-)Führer her, und dafür wurde die Bibel wie angedeutet, und wovor die Bibel selbst schonungslos warnt, umfassend
missbraucht... Ihnen ist doch klar, das ein Kampf im Stammhirn mit einem Zeithorizont von etwas zwanzig Minuten entschieden wird. Aber haben Sie gewusst, dass Diskussionen im Zwischenhirn enden? Bei den ganzen Tag diskutierenden Managern und Politikern fällt das Herz zwar nicht in die Hose, aber ihr Selbstbewusstsein migriert ins säugetierhafte Zwischenhirn mit seinem lediglich etwa zwei Tage umspannenden Zeithorizont. Mit ihrem Anschein geben sie allerdings einen längeren Zeithorizont vor... Kontext: Die Falle schnappt zu...
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