1.1.2 7%-Strategie der 16/84-Gesellschaft#2 Der Mensch kam durch die Aufklärung keinesfalls, in sich zwar potentiell zwar besser begründbar, zur Ruhe. Vielmehr hat sich damit zwischen den Geistes#0- und Sozialwissenschaften#2 einerseits und den Naturwissenschaften#1 anderseits ein Graben aufgetan, weil man dem Objekt der entsprechenden Wissensarbeit entsprechend, unterschiedliche Sprachen, auf der einen Seite die personen-neutrale mit Worten und auf der anderen die der inhaltsleeren mit Zahlen und ihren Formeln spricht. Die gegenseitige Verständigung ist Anfangs dieses Jahrhunderts gestört, weil man sich statt auf die Modellierung der C3-geschöpften, nichtmanipulierbare Wirklichkeit, auf den c3-Konsens in Diskussionen mit dem damit vorherrschenden Zeitgeistparadigma zu verständigen sucht. Die Künste#0 helfen darüber auch nicht hinweg, im Gegenteil: Sie befassen sich kaum mit Naturwissenschaften und suchen ihr Zielpublikum entweder bei den Mächtigen oder der gutbetuchten Masse. "Wer schreibt die Ode über die selbstorganisierenden Systeme? Welches Ballett emuliert den Tanz der Elektronen um den Atomkern oder der Cooperpaare? Wo bleibt das Urknallmusical und wo der Krimi über die egoistischen Gene?" fragen die Exponenten der cogito foundation die wissen möchten, "wie es zum Graben zwischen den zwei Wissenskulturen gekommen ist, wie er entstanden ist und was ihn verursacht. "Natürlich", bzw. so im politisch korrekten Rahmen verbleibend fragen ihre Exponenten, der Sache nicht auf den Grund gehend, danach, wo sich Kunst, z.B. die am Collegium Helveticum mit ihren "tollen" Arbeitsbedingungen, für die Durchsetzung lebenserfüllender Einsichten ein- und durchsetze. Was kann gegen die weitere Fragmentierung der Gesellschaft unternommen werden, und mit welchen Erfolgsaussichten? Was könnte man sonst noch unternehmen?" fragt man stattdessen sich "lösungsorientiert" gebend, in Wirklichkeit auch über dieses Problem sich Definitionsmacht anmassend, damit selbst zum Problem werdend. Aus der Sicht der Exekutive, die teilt, um zu herrschen, müssen solche Gräben eben sein, aber von ihr beherrschbar bleiben. Werden sie zu gross, müssen sie vom System#2 überbrückt werden können; wachsen sie zu grösseren Einheiten zusammen, entsteht im, eine dem System#2 gefährliche Opposition. Dann müssen eben, mit dem Macht#1monopol von System#2, entsprechende wieder neue Gräben aufgerissen werden können, um dessen Balance in der Mitte zu halten, wo bekanntlich der Teufel im Detail sitzt, mit dem man sich aus allem herausreden kann, was einem nicht passt. Psychologisch#0 gesehen bilden so Menschen gegen unliebsame Realitäten Phobien und reagieren angesichts unabwendbarer Wirklichkeiten mit Traumas. Dieser, angesichts der äusseren, entsprechend nachgewiesenermassen gleichermassen nicht nachhaltigen, aber mit globalen Konsequenzen verbundenen Entwicklung, nicht nachhaltig aufrecht zu erhaltende Mentalzustand der Gesellschaft verlangt nach einer Wissenschaft mit Zukunft. Dafür braucht es eine lebenswirklichkeits-, nicht eine zeitgeistbezogene Strategie für den Umgang mit Wissensarbeit. Dies drängt sich dann, über die virtuellen#0 Medien hinaus über das sich potential persönlich relevant#3 entwickelnde Internet auf, wenn es darum geht, sich vom vorherrschenden System#2 zu emanzipieren, wo es die Lebenserfüllung nicht mehr wirklichkeitsbezogen, an den Traumas der Systemhüter beschränkt. Die entsprechende Wissensarbeit#3 muss besonders dort, wo solche Systemhüter in ihren unangemessenen Anmassungen in ihren Machtpositionen meinen, das nicht dulden zu können... Die 7. Lektion besagt, dass wir uns anfangs dieses Jahrhunderts in einer 16/84-Gesellschaft befinden, wo die sozialdarwinistisch gesehen erfolgreichsten 16%-Traumas die übrigen 84% für ihre Zwecke instrumentalisieren und mit den entsprechenden 16% Phobien in der Pre-Trans-Trap unter sozial verträglicher Kontrolle halten... |