1.1.1.2  Reaktion

Zusammenfassung im Kontext

Malik spurt die gewünschte Reaktion auf das Problem des intellektuellen Trends in der Managementlehre gleich selbst wie folgt vor:

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Den grössten Irrtum sieht Malik in der Psychologisierung des Managements. Für ihn haben zwischenmenschliche Problem nicht primär psychische Ursachen (in seinem Weltbild wohl eher monetäre; doch darüber schweig er sich aus, weil er davon nichts versteht, und nur so tut als ob, um sich zur Konditionierung statt zur Transparentmachung der Ursachen zu empfehlen). Im weitern sieht er den Irrtum

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in der Suche nach Idealen, wie sie fast allen

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Beurteilungsmethoden zu Grunde liegt.

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Eine Irrlehre sei, dass Arbeit Spass machen, und man

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sich mit dem Unternehmen identifizieren müsse und

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dass, postmodern, Fehler ein Zeichen fortschrittlichen Managements seien, und

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alles einfach eine Frage der Persönlichkeit sei.

Sie sehen es bleibt ABCD nichts übrig als der gute Professor:

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Manche Gurus im Management (er selbst ist einer) seien lästig und führen zur Verschwendung von Zeit und geistigen Ressourcen. Alle seien sie bedenklich in dem Sinne, dass sie die Menschen davon abhalten, sich mit den richtigen Dingen  zu befassen, mit jenen, die ihnen wirklich helfen, ihre Führungsaufgaben besser und wirksamer zu erfüllen.

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Stattdessen werden Erwartungen und Hoffnungen produziert, die nicht erfüllt werden können.

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Wenn es um bedeutende Entscheidungen geht, sind Irrlehren deshalb gefährlich, weil sie ein Fehlleitung von ökonomischen Ressourcen bewirken und Produktivität und Innovation behindern und die Glaubwürdigkeit der Führung unterminieren und die Ernsthaftigkeit mit der solche Themen vermittelt werden sollten.

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Irrlehren machen so die Lehre ohne Not schwierig bis unmöglich

Maliks Lehre aber besteht, wie wir noch sehen werden,  darin, dass das, was einem inhaltsleer leicht fällt, erfolgsversprechend sei. Doch was fällt leichter als der Eigensinn? Indem er damit die C3-Lehr ins Gegenteil verkehrt, hat er sich als c3-Guru qualifiziert, indem er all die wirklichen Leistungen in der Menschheit diskreditiert! Haben sie gewusst, dass der höchste Zustand des Gurus aller Gurus darin bestand, auf einem Haufen Exkremente im Lotussitz verweilend, höchste Wonne auszustrahlend?

Man sollte erwarten, dass Verantwortliche aus der Geschichte gelernt haben, Minimalverantwortung zu übernehmen, meint dann Malik noch lapidar.

Man ist peinlich an die Rhetorik erinnert, mit welcher die Nazis die Juden diskreditierten, nur hier diskreditiert einer die Zunft, zu der er selbst gehört und eben das ist postmodern! Und genau so sollen Malik's Leser reagieren, postmodern, sein Buch kaufend, in seine Vorlesungen gehend, ihn, nicht den wiedergegebenen Inhalt, der eigentlich ohne Angabe der Lösung nicht der Rede wert ist, beklatschend. Hier dient er immerhin als Beispiel für den Weg, der über MOS* hinaus zur Lösung führt. Dieser Weg aber bedingt, dass man nicht im von anderen vorgesehenen Rahmen mit dem eigenen Eigensinn im MOS* profan c3-reagiert, sondern einen C3, dem *3=Eigensinn übergeordneten, sakralen Standpunkt einnehmen kann.

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