Kontext

  

bullet2 2.1 Ra rr-wr Leidvolle Erfahrungen wandeln

Wir haben alle an der Fremdbestimmung und Regulierung unserer Eigenverantwortung genug gelitten, um gelernt zu haben, dass wir endlich die Eigenständigkeit reeller Menschen ins Zentrum der Wissensarbeit stellen sollten!


©Burk Verlag
Wissenschaft#3 ermöglicht die Ra =Ausarbeitung der Rahmenbedingungen zur Formu- und Modellierung auch zuerst in den vorherrschenden Mentalbetriebssystemen als leidvoll erfahrener, und deshalb irrtümlicherweise verworfener Zusammenhänge im Schattenbereich von Humansystemen.
 
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Ausgangspunkt jeder wirklichkeitsbezogenen Politik sollte der nach Lebenserfüllung strebende reelle Mensch sein, dem zugemutet wird, diese Aufgabe aus seinem Wesen heraus eigenständig zu erfüllen. Dieser Grundwert bedeutet keinesfalls, dass es dafür keine Gemeinsamkeit und Kooperation braucht, das ist vielmehr Teil und Voraussetzung der Lebenserfüllung für möglichst viele, nie aber Selbstzweck, oder Mittel zu einem anderen Zweck! Zudem beruht ein funktionierendes Gemeinwesen auf der Übernahme von selbst als solche verstandene Pflichten, und erst wenn ein solches Netzwerk von Angeboten bereitsteht, können analog dazu auch Rechte abgeleitet werden, die mit dem gegenseitigen Verstehen beginnen müssen! Die Freiheit und Würde der menschlichen Person beruht darauf, dass sie ihren Beitrag an das Gemeinwesen möglichst weitgehend nicht nur selbst bestimmen kann, sondern dafür zuerst aus ihrer Substanz heraus persönlich als solchen zu verstehen lernt, um dann dafür auch die lebenserfüllende Verantwortung übernehmen zu können.

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Eine Gesellschaft, welche ihren Mitgliedern die lebenswirklichkeitsbezogene Eigenständigkeit einräumt, geht auch das Risiko ein, dass einzelne Menschen ihre Verständnis und ihre daraus folgenden Pflichten verletzen, nicht hinreichen wahrnehmen, oder gar nicht erfüllen, ja dass abweichendes und schuldhaftes Verhalten nicht ausgeschlossen ist. Dieses Risiko kann nicht uneingeschränkt sein, und auch eine wirklichkeitsbezogene Rechtsordnung muss sich, allerdings bereits weniger als eine bloss freiheitliche, gegen Verbrechen und Missbräuche schützen. Zu deren Überwindung wird damit eben auch der Versuch unternommen, aus den grundsätzlich möglichen Perspektiven des Stresses, dem persönlich relevanten Bemühen nach Integrität, Aufgaben- und Lebenserfüllung  bzw. dem in der Geschichte der Religion, der Gesellschaft, der Geschlechter und der Medien gewissenhaft nachzugehend, endlich daraus lernen zu lernen!

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Das Vertrauen darauf, dass eine überwiegende Mehrheit den Rahmen des Rechts respektiert, genügt nicht. Damit muss man Gesetze zur blossen Systemerhaltung, mit einem nicht zu engen Rahmen, entsprechend so von der Lebenswirklichkeit entfremden, wie es die Mehrheit verlangt, und den Rest dem "Normalfall", traditionellen Formen und Überlieferungen bis hin zum Mobbing überlassen. Mit der Zeit wird dann der Handlungsspielraum "nach unten" und nach allen Seiten, wie das im Symbol des Schweizerkreuzes ausgedrückt ist, wichtiger als das Gesetz und statt dessen Bezug zur Lebenserfüllungswirklichkeit weiter zu entwickeln, virtualisiert man Gesetzeslücken, darauf hoffend, dass doch noch genügend Menschen von sich aus bereit sind, "nach oben" , d.h. für die Gemeinschaft, Überdurchschnittliches zu leisten. Diese für eine Gesellschaft überlebenswichtigen Energien gehen sowohl in einem über- wie in einem falsch regulierten System verloren. Eigenständigkeit ist zwar in erster Linie eine persönliche Angelegenheit, sie darf aber nicht bloss auf persönlichen Überzeugungen beruhen, sondern muss im rechten Glauben zum Verstehen führen. Mit der blossen Glaubens-, Gewissens- und der Meinungsäusserungsfreiheit wir auch mit den besten Absichten alles zur postnormalen Überzeugungskunst. Sogar die Wissenschaft wird dann zur blossen gesellschaftlichen Konvention im Wandel des Zeitgeistes ihrem Wirklichkeitsbezug entfremdet. 

Wer sich an der Gesellschaft mitbeteiligt, soll an der Möglichkeit lebenserfüllender Plattformen mitarbeiten können - und darf daran nicht gehindert werden!

rIm schnellen Wandel genügt ein gemeinsamer Rahmen sich bewährender Werte nicht mehr; man kann keine Bilder mit Wasser rahmen! Die bisher gemeinsam lebendige Kultur wir immer mehr ausserhalb der politischen Körperschaften, wie bei der Eröffnung der Expo.02, virtualisiert und damit von ihren Wurzeln entfremdet. 

Eigenständigkeit hat neben der wesentlichen auch eine wirtschaftliche Komponente, die mit Funktionsgerechtigkeit auf lebenserfüllenden Plattformen für möglichst viele herzustellen ist. Man kann nur das verantwortbar weitergeben, was man versteht und was einem gehört. Substantielle Eigenständigkeit kann ohne Eigentumsfreiheit und Wirtschaftsfreiheit genauso wenig überleben, wie ohne eine ihr zu Grund zu legende, lebenswirklichkeitsbezogenen Wissenschaft#3. Bloss rhetorischen "Ethik" und Eingriffe in die Wirkungszusammenhänge mit nicht nachhaltig aufrecht zu erhaltenden versteckten Absichten, zerstören die Basis des Vertrauens, und damit den Bezug zur Substanz der Eigenständigkeit. 

Exzessive Sachzwänge behindern oder vereiteln einerseits diesen Bezug und damit die effektive Eigenständigkeit und sie wecken anderseits immer mehr Begehrlichkeiten und Sublimation, die zu höheren Steuern und Umweltbelastungen führen - ein Teufelskreis. Gefordert wird ein politisches Programm, das alle entmündigenden Regulierungen, Mentalkonditionierungen bis hin zu enteignungsähnlichen Besteuerungen und Ressourcenverschwendungen dereguliert, und das Vertrauen in das lebenswirklichkeitsbezogene soziale Verhalten einer hinreichenden Mehrheit der Menschen revitalisiert.  

Damit soll sich am Wohlstand beteiligen können, wer genügend effizient für das Notwendige arbeitet, so dass er darüber hinaus hinreichend Zeit und Energie hat, sich den schönen Seiten des Lebens und den Voraussetzungen der Lebenserfüllung zuzuwenden. Somit soll sich der Mensch nur dadurch auszeichnen, dass er, letztlich erst als Diener aller der "Grösste" in der Erfüllung seines Gesetzes wird. So soll er den Sinn und die Bedeutung davon verstehen lernen, leidvolle Erfahrungen, bzw. dabei sich und das Kollektiv in dessen Dienst er/sie steht, lebenserfüllend zu wandeln. Narren, d.h. in ihrem Mentalbetriebssystem entsprechend virtuell konditionierte Menschen, schrecken vor dieser Umkehr auch noch am Point of NO Return zurück - und schaffen leidenschaftlich Leiden in der Meinung damit den Trick "hin zur Lust und weg von der Unlust", z.B. mit einem Perpetuum mobile, einer Zeitmaschine, dem Betrug anderer und letztlich, wie Faust am Ende, im Selbstbetrug zu finden...

   Kontext: Wie nachhaltig ist unsere Verbundenheit? 


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