Kontext

  

bullet2 4.1 Pv GG-wr Persönliche Freiheit


©Burk Verlag
Wer die Entwicklung des Pv =Prozesses, der diese Site vorzubereiten half, verfolgt hat, wird die ihr zu Grunde liegende Struktur als realistische, lebenserfüllende Plattform erkennen.
 
G

Die Entwicklung, die zu dieser Site geführt hat, ist von Form, Inhalt und Bedeutung her unter klarer Abgrenzung vom Zeitgeist vernetzt. Nur in wirklichkeitsbezogen überschaubaren Strukturen ist Transparenz von Aufwand und Ertrag möglich. Überschaubare Einheiten erleichtern die Machtkontrolle, und damit eine weitgehende Mitbestimmung.  Das alles begünstigt auch die Lernbereitschaft. Im Bewusstsein der vielen konkurrierenden Lebensprinzipien kann das jeweilige Erfolgsrezept für die Beteiligten transparent getestet werden, so dass damit alle lern- und anpassungsfähig bleiben. Das Ziel ist nicht nur ein friedlicher Wettbewerb, sondern die Lebenserfüllung für möglichst viele. Die so +++ verstandene Vielfalt ist nicht lästig, sie ist weil lebensbereichernd, lehrreich. Anders als in der Schule, ist beim lebenserfüllenden Lernen nicht nur "Abgucken" sondern dabei persönlich relevantes Verstehen erlaubt!

G

Was als Möglichkeit begann, Gedankengänge auszuprobieren und überholte Vorstellungen mit Kritik zu konfrontieren ist zu einer zufrieden stellenden Strukturentwicklungsgeschichte geworden, die der Schattengeschichte das, was weiter führt, entgegensetzt. Eine lebenserfüllende Plattform führt weg von der Zentralisierung von Organisationen, wo man lediglich die Detailorganisation delegiert um den Einfluss der Zentrale zu stabilisieren. Die kleinste Einheit, welche gemeinsame Probleme lebenserfüllend lösen kann, ist die privatautonome Vertragsgemeinschaft. Je nach Problemkreis kann sie natürlich auch eine grosse, ja sogar eine sehr grosse Zahl von Menschen umfassen, die sich auf einer über den beschränkten Rahmen von Verträgen hinausgehenden Plattform, verbinden, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

w

Konzepte, die z.B. unter Verträgen ihre Erfüllung noch nicht gefunden haben, sind für diese nächste Entwicklungsstufe zur deregulierender Revitalisierung ermuntert; also nicht, wie bei der üblichen Geschichte als Vergangenheit abgehackt dazu verdammt, in ihrem Dunklen zu verschwinden. Es gibt z.B. im Zusammenhang mit der Infrastruktur (Verkehr, Versorgung, Entsorgung) und mit der Ausstattung (öffentliche Schulen, öffentliche Spitäler) Probleme, welche Menschen in einem bestimmten Gebiet besonders intensiv gemeinsam betreffen. Wenn es keine private Organisationen gibt, welche diese Probleme befriedigend lösen können, so ist die politische Gemeinschaft auf der unterstmöglichen Stufe zuständig, in der sich die Menschen noch persönlich begegnen und einen Zusammenhang zwischen öffentlichen Aufgaben, Ausgaben und Steuern erkennen können. Das ist sukzessive mit lebenserfüllenden Plattformen zu fördern, um der sonst über Hand nehmenden Gleichgültigkeit die Lösung entgegen zu setzen. Mit der WSZ-Volksinitiaitve ist Anerkennung und Stärkung dieses Ansatze unter Anknüpfung an das Bild des mündigen Menschen von der Politik gefordert. Es wird unausweichlich sein, dass sich damit die Kompetenzvermutung zugunsten der kleineren bzw. der nichtstaatlichen Gemeinschaft verlagert. Die direkt Betroffenen sollen ihre Interessen dort selbst definieren und umsetzen können, wo sie das lebenserfüllend tun können. Nur so kann das globale Ineinandergreifen des technischen, ökonomischen und sozialen Pluralismus Früchte tragen - und nur so kann die staatliche Leistungsfähigkeit angesichts zunehmender Komplexität und Interdependenz vor  Überforderung und Zusammenbruch bewahrt werden. Wenn die Schweiz das nicht vor einem EU-Beitritt verwirklicht, kann das strukturelle Korsett eines übergeordneten Superstaates selbst das bisher Erreichte gefährden, weil der hier skizzierte, darüber hinaus führende Ansatz zur Lebenserfüllung möglichst vieler vom System her endgültig verunmöglicht zu werden droht...

 

rAngesichts des vorherrschenden Etikettenschwindels der Deduktion, die auf die Aussage "Ich bin ein Christ" die Verallgemeinerung ins Spiel bringt, "alle Christen warten auf die Erlösung" und daraus schliesst, "dass ich damit gar keine Lösung haben könne", reagieren wir dezidiert auf diese Denkkatastrophe einfach nach Belieben vom Allgemeinen auf das Besondere zu schliessen. Das tue ich persönlich, indem ich die wahren Absichten solcher Unterstellungen identifiziere, wo sie absurd sind! Ein solcher apodiktischer Deduktionsschluss ist meist gar nicht notwendig wahr, und schon gar nicht im Sinne der Bibel, z.B. Joh 14:12. Man versucht damit Vorurteile zu bewahren und ist insoweit konservativ, Teil der Pre-Trans-Trap in der z.B. die Pharisäer letztlich vergeblich versucht haben, Jesus zu neutralisieren. Im Gegenteil, ihre Absichten sind damit fast für jeden Menschen, der es verstehen will, transparent geworden...

Wo bisher inhaltsleer erzwungene und personen-neutral organisierte bzw. vom blossen Schein der Virtualität verführte Solidarität war, soll neu im persönlich relevant bewusst zu machenden Rahmen der Lebenserfüllung für möglichst viele, aus dem gegenseitigen Verstehen, Lebensechtheit möglich werden.

In herkömmlicher Betrachtungsweise führen zwischenmenschliche Lösungen zu einer Verletzung übergeordneter und gesamtgesellschaftlicher Interessen. An diesem Punkt setzen jene politischen Programme ein, welche die im freiwilligen und  kleinräumigen Bereich entstehenden Lücken durch allgemeinverbindliche und übergeordnete Zwangslösungen mit öffentlichrechtlichen Normen schliessen wollen. Dabei wird übersehen, dass eine auf Familien-, Vertrags- und Verstehensgemeinschaften beruhende Gesellschaft ein Selbstverständnis von "Treu und Glauben" entwickelt, bei dem Rechtssicherheit und wirtschaftliche Berechenbarkeit nicht bloss durch ethische Aspekte, sondern durch den authentischen Wirklichkeitsbezug erst erfüllend, und damit befriedigend werden. Die durch das Internet mögliche Vernetzung wird hoffentlich dazu führen, dass dieses neue Verständnis von Solidarität umsetzbar wird. Solidarität als etwas lebenserfüllendes Selbst-Gelebtes und nicht als etwas von andern Abverlangtes.

   Kontext: Kreative Verbreitung von Einsichten und Gewissheiten 


Version 06.10.09 > Bitte senden Sie Ihr FEEDBACK an TSC-Owner