3.1.1  %1=Politische Korrektheit

Zusammenfassung im Kontext

%1

An seinem Ziel ausgerichtete Benchmarks einführend, sich an den Besten und dem optimal Möglichen ausrichtend, auf Grund entsprechender Standards Ressourcen benutzen lässt einem politisch korrekt erscheinen... 

Wer das geschaffen hat, ist aus dem %1 Stoff, dem "man" vermitteln kann: Dort wo z.B. Menschenrechte lediglich inhaltsleer als %1=politisch korrekt gelten, wie z.B. im Mittelalter für Reformer wie Jan Hus, werden all die, welche sich für personen-neutrale Rechte einsetzen systematisch zum Schweigen gebracht. Dort wo lediglich personen-neutrale Rechte gelten, werden all die, welche sich mit Wissenschaft#3 für eine persönlich relevante Lebenserfüllung einsetzen vom %1-Mob ausgegrenzt. Die von den Reformatoren verfolgten Täufer lassen aus ihrer Asche grüssen...

Vorgewarnt zu sein ist eine Voraussetzung zur realistischen Vorbereitung: Indem man die Wahrheit kennt, kann man nicht nur viel unnötiges -4=Leid verhindern, sondern seiner Liebe für das, was §1=ist, Ausdruck geben. Doch hier geht es darum, mit %1=politischer Korrektheit das System zwischen verbrechen (pre) und transzendierender Liebe im Griff (trap) zu behalten!

Die Intellektuellendämmerung im Russland 2000 und der 1999 verstorbene Petersburger Kulturhistoriker Dmitri Lichatschow mögen als Beispiel dafür dienen, um was es dem c3-Intellekt damit wirklich geht: Was Lichatschow  kurz vor seinem Tod in einer Grussadresse an den Russländischen Schriftstellerverband schrieb, entsprach, gemäss NZZ vom 27.10.00 (Felix Philipp Ingold, Ressort Feuilleton, 27. Oktober 2000, Nr.251, Seite (65) exakt dem Profil des russischen Intellektuellen:

%6-Projektion eines Problems: «Was uns heute mehr denn je abgeht, sind Menschen, deren Kultur, deren Intelligenz und Wille sich zu einer machtvollen Persönlichkeit verbinden und die der Gesellschaft den dringend benötigten aufbauenden Führer bescheren könnten.» Die sogenannte schöpferische Intelligenz, die sich vor Zeiten für Perestroika und Glasnost stark gemacht und damit wesentlich zur politischen Wende beigetragen hat, verharrt seit langem - politisch wie sozial - im Abseits. Die meisten ihrer Vertreter haben sich, falls sie nicht ohnehin ins westliche Ausland emigriert sind, aus dem öffentlichen Diskurs verabschiedet.

Vorwegnahmen der %1-Reaktion: «Unsere Intelligenz», der Philosoph Michail Ryklin bestätigt es, «fühlt sich nicht bloss entfremdet, sondern so, als wäre sie in eine räumliche Leerzone abgestürzt, in der sie sich fortbewegt, ohne irgendeiner Richtung zu folgen, weil für sie der Wunsch nach einem Bild oder das Bild eines Wunsches nicht mehr existiert . . . Verantwortungsfiguren erweisen sich heute als fiktiv.

*3-Konditionierung: Demzufolge könnte sich durchaus etwas ereignen, wofür niemand verantwortlich wäre. Nach dem Motto: Die Welt mag untergehen, und niemand braucht dafür die Verantwortung zu übernehmen. » Nach Jakow Krotow, einem der schärfsten Zeitkritiker Russlands, befindet sich die einheimische Intelligenz in einem Zustand permanenter «Pseudomorphose» und tut nichts anderes, als was sie schon immer - ob zur Zaren- oder zur Sowjetzeit - getan hat: «Sie ernährt sich nach wie vor von Brosamen aus der öffentlichen Hand, hat nichts einzuwenden gegen obrigkeitliche Gaben und Preise, liebt das Dirigat in Institutionen und Stiftungen der Regierung.» 

Krotow registriert die Heraufkunft einer «neuen Generation von Konformisten, Antiwestlern und Militaristen, die sich für die Leader des intellektuellen Lebens unseres Planeten halten», eine Einschätzung, für die nicht zuletzt die «neuen Solschenizyns» als Exempel zu gelten haben, Leute, die sich nur so lange in Obrigkeitsschelte üben, bis sie von der Obrigkeit in die Arme geschlossen und solcherart ruhig gestellt werden.

«Der Kommunismus vermochte den freien Menschen nicht hervorzubringen», meint Krotow: «Die Bereitschaft, in die reale Welt des Schöpfertums, der Konkurrenz und der Produktivität einzutreten, fehlte, und deshalb haben wir heute bloss einen hypertrophierten Infantilismus, Unverständnis für Recht und Gesetzlichkeit, Risiko- und Verantwortungsangst sowie die Bevorzugung der (personen-neutralen) starken Hand (in der Diktatur des Gesetzes) des Staats gegenüber der (inhaltstleeren) unsichtbaren Hand des Markts.» 

Im Westen läuft das mit umgekehrten Vorzeichen gleich, nur dass hier die Intellektuellen einen Schritt näher am Abgrund sind, und das Inhaltsleere Gerede gewählt haben. Damit ist es abzusehen, dass sie darin verfangen auch noch den nächsten Schritt tun werden...

Wie sind wir %1 so weit gekommen? Die Wissenschaft#1 hat uns mit unserem Lebensraum, der -zeit und der Materie vertraut gemacht, und die Grundlagen für die Verfügbarkeit der Energie geschaffen. Die Wissenschaft#2 ist mit dem Anspruch angetreten, unsere *3 dunklen und +/- primitiven Seiten der %1 Vernunft zu unterwerfen. Entsprechend haben wir gelernt, Körper und Seele zu erforschen und unserem Willen zu unterwerfen. Und heute, nachdem die %1-Wissenschaft#2 die Wissenschaft#1   vereinnahmt ist, lehrt sie uns, dass die Wissenschaft die %1-Politik nicht zur Vernunft bringen könne; spezifisch die Annahmen der Moderne, und damit ihre eigene Legitimation widerlegend:

bulletEine Gesellschaft lässt sich nicht auf der Vernunft aufbauen
bulletEs findet auch mit Wissen kein wirklicher Fortschritt im Sinne einer besseren Manipulation der Natur statt, nachdem man damit versucht hatte, sich damit aus Willkür, Mythen und Religion zu emanzipieren. 
bulletEs hat sich keine allgemein akzeptierte kollektive Verifikation von Behauptungen herausgeschält (siehe US-Wahlen 2000)
bulletWissen schafft noch immer mehr Macht als Wahrheit
bulletDie angestrebte Freiheit hat nur zur Sinn- und Orientierungslosigkeit geführt, in der es postmodern keine absoluten Werte und Gesetze gibt, womit selbst die Logik an Überzeugungskraft verloren hat.
 

Kurz, Wissenschaft#2 hat mit der Schwarzkunst, der sich selbst erfüllenden Prophezeiung %1, und damit sich selbst scheinbar unersetzbar gemacht. So scheinen wir ihr auf Gedeih und, damit unausweichlich auf Verderben, ausgeliefert zu sein. Damit ist Wissenschaft#2 heute endgültig zur Ritualisierung der %1=politischen Korrektheit geworden und steht damit in Konkurrenz zu den Medien, wo sie ihnen keine eingängige %5=Zeitgeistmanipulatoren zu liefern vermag und nur über Einbildungen %6=labert:

Von einer Lösungsorientierung kann mit %1 nicht mehr die Rede sein und es darf, ja es muss gefragt werden, ob wir die Wissenschaftler#2 wirklich nur als des Teufels Advokaten brauchen und wenn ja, ob überhaupt: Schliesslich leben die Wissenschaftler#2 und ihre Zunft von Steuergeldern und haben erst noch das Vorrecht, MOS-Systemprogrammierer auf höchster Ebene der universitären Weiterbildung zu sein. Karl Popper hat in "Die Feinde der offenen Gesellschaft" nachgewiesen, welche tiefgreifend verheerende Wirkung diese Art der MOS-Programmierung hat!

%1 bewirkt ABab damit steht das A=Wesentliche im Kontext des B=Soziale zur Diskussion; man a=gibt im so politisch erarbeiteten Rahmen dem Wesentliche im Hinblick auf die eigene b=Befriedung der Gesellschaft Bedeutung - was zu den bekannten Paradoxien der Politik führt, mit der sie sich für die Regelung gemeinsamer Anliegen angesichts divergierender Interessen unersetzlich macht und nach Macchiavelli im Krieg lediglich zu andern Mittel greift... 

Die %1=politische Korrektheit ermöglicht 18 neue c3-MOS, über das barabrische MOS* and die sechs primitiven MOS/ hinaus; dabei findet ein Mentalitätswandel vom Kapitalisten zur Konsumgesellschaft wie folgt statt:

*3(+2)%1

  Kapitalist

*3(-4)%1

  Kommunist

*3(%1)+2

  Sozialist

*3(%1)-4

  Intellektueller

+2(*3)%1

  Liberaler

+2(-4)%1

  Pragmatiker

+2(%1)*3

  Idealist

+2(%1)-4

  Realist

-4(+2)%1

  Trendreiter

-4(*3)%1

  Skeptiker

-4(%1)*3

  Oppositioneller

-4(%1)+2

  c3-Vernunft

%1(*3)+2

  Optimismus

%1(*3)-4

  Pessimismus

%1(+2)*3

  Hedonismus

%1(+2)-4

  Spekulation

%1(-4)*3

  Wirtschaftskriminalität

%1(-4)+2

  Konsumgesellschaft

 Nun dominiert nicht mehr die * Macht oder absolute +/- Rechte, sondern die sich an %-Akzeptanz orientierte Beliebigkeit (im Kontext von Assessments und Big Brother House), die aber u.a. in den US-Wahlen 2000 zur 49.9/50.1% gegenseitiger Behinderung führt wie sie in den Zweiparteiensystemen typisch ist. Daraus aber wie Postmodernisten das Ende der Geschichte zu machen zeugt von Engstirnigkeit; die MOS Entwicklung zum vollen Potential der 730 Möglichkeiten, hat ja erst * inhaltsleer (1), +/- modern,  personenneutral (6), mit den neun, *3 entsprechenden Funktionen Km-Schwatz- und Schwarzkünsten (9) und mit % postmodern (18) d.h. mit 4.7% der einfachsten Möglichkeiten begonnen. Damit ist die ganzen Problematik des %1-Biestes, in dem viele das in der Bibel erwähnte 666-Biest sehen, angetönt: Offenbarung 13:18 Hier ist die Weisheit vonnöten. Wer Verstand hat, berechne die Zahl des Tieres; sie ist nämlich die Zahl eines Menschen. Und zwar ist seine Zahl 666...  
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