Liegt der Ball bei der Wirtschaft? |
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Gelingt es Ihnen als Kunde oder Produzent noch, sich zur Umsetzung ihrer Absichten im Markt verständlich zu machen? Oder fühlen Sie sich manchmal so deprimiert, wie ein Börsenhändler, der im Ring seine Vorgaben nicht erreicht hat? Denken Sie das sei Ihr Fehler, oder fühlen Sie sich fehl am Platz, weil Ihre Anliegen als unverständlich oder unpassend nicht die gewünschte Beachtung finden? Vielerorts muss man heute selbst als Kunde lokalpolitisch korrekt auftreten, um ernst genommen zu werden. Was Wunder in gesättigten Verdrängungsmärkten, wo man vor lauter Kostendruck und Rationalisierung für nichts und für niemand mehr wirklich Zeit hat ausser für die Budgeterfüllung!
| traditionelle NK.. und moderne S... Wirt- schaft | Traditionell herrschte solange N=Not, bis eine K=Kultur diese ökonomisch zu wenden vermochte. Das geschah dadurch, dass der Mensch die Energie, die er pro Kalorie Nahrung selbst aus anderem Leben und der Natur zu erzeugen vermochte, über ein gewisses Mass hinaus steigerte, um sich dann den Luxus sowohl zum vor- wie zum nachdenken leisten zu können. Damit kamen die Menschen über das blosse c-Überleben hinaus auf neue v-Anregungen und k-Ideen, wie man das Leben m-konkret noch besser, oder gar l-idell am besten erfüllen könne. Das bedingt ein gewisses Mass an NK..-Wirtschaft und führt dann zur S...-Wirtschaft Aus dem, was wie überlebt, ist die grundsätzliche und damit inhaltsleere Natur-, aus der Frage, wer am Besten was wie zu machen habe, die personen-neutrale Human- und Geisteswissenschaft entstanden und hat dem Kaiser und dem Papst in seiner bisherigen Allmacht Konkurrenz gemacht. In der Moderne ist der Kunde König geworden und wünscht sich ein qualitativ gutes und kostengünstiges Produkt zur möglichst sofortigen Befriedigung seiner Bedürfnisse. Der Wettbewerb gibt weitere Bedingungen hinzu. Zwischen diesen komplexen Anforderungen gilt es, mit dem richtigen S=System, den richtigen Mix zu finden, den Führer und Manager im Interesse der Stake- und Share Holder in Unternehmen mit seinen spezifischen Variablen (Mitarbeiter, Maschinen, Lieferanten, Führungsstil) ins Optimum zu führen vorgeben. Dieser Prozess ist komplex, da bei jeder Änderung eines Aspekts auch alle anderen Variablen wieder im Hinblick auf das erstrebte Optimum ausgerichtet werden müssen, um langfristig zu überleben. Mit einer solchen Systemwirtschaft werden nun die bisherigen Kulturleistungen am Optimierungskriterium, dem Share Holder Value, bzw. dem Börsenkurs, relativiert! |
Zuerst hat die Wirtschaft versucht, Rohstoff effizient zu werden, dann hat sie ihre Produktivität mit der modernen Roboter- und Softwaretechnik enorm gesteigert. Im Automobilbau haben die Japaner als erste den Entwicklungszyklus von der Idee zum Dienstleistungssystem markant gesteigert. Angestrebt wird "just in time" Ressourcenmanagement und Produktion und idealerweise ein online Eingehen auf Kundenwünsche und sehr schnelle Entwicklungszyklen. Davon kann die Politik mit ihren of Jarhrzehnte langen Entwicklungsprozessen, von Lernprozesse mag man nicht einmal reden, nur träumen. Und in einer Welt, wo die Wirtschaft permanentes und lebenslanges Lernen predigt. Soll also die Re > Pm > Km Om > Pm Kv Wirtschaft, wie bereits im Gang, den Ton der Entwicklung angeben, weil die Oe > Pm > Om > Re > Pa Politik zu langsam ist?
Eine erfolgreiche Wirtschaft schafft sich mit
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Und so wird die Wirtschaft zum inhaltsleeren Interface zwischen dem Kollektiv und dem Individuum!
Das beste Beispiel dafür ist der jetzt anlaufende eCommerce, der dem Einzelnen, ohne Mittler die Welt zugänglich macht. Genauso hat die Reformation dem Individuum die Verbindung zu Gott ohne, sich mit ihren "Hidden Agendas" anmasssende "Stellvertreter" auf Erden, eröffnet. Dazu musste sich aber die damalige Wirtschaft gegen die kannibalisierende Anmassung der Kunst der Volksverführung (Ablasshandel) zwecks personen-neutraler Machtkunst (Vatikanbau) durchsetzen, was während einem halben Jahrtausend zu schrecklichen Kriegen geführt hat, deren Nachwehen wir heute noch erleiden. Natürlich tummeln sich in der Wirtschaft, vom Geld angelockt die Kulturschaffenden, Zeitgeistreiter, Systemhüter und Notwender genauso wie Politiker mit ihren Partikulärinteressen; nur hier gehen die Uhren schneller und die Eigendynamik droht sie alle zu vereinnahmen oder wieder auszuspucken und da mag bald keiner mehr darüber hinaus denken und aus der vielen Gewissensnot versucht man dann einfach eine Zeitgeisttugend zu machen...
[Kontext]