
![]() ©BurkVerlag | Nach dem Praxisbezug geht es um die F3=konkrete Oa=Ausarbeitung darin weiter führender Objectives, mit denen man sich in der Selbstgefälligkeit des Soseins, gefällt. Darin sehen z.B. die um ein Kollektiv besorgten ihre Lösung wie etwa Ende 2002 der Schweizer Bundespräsident 2003: |
Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Arbeit als Bundesrat? Pascal Couchepin: Langfristig zu denken, Lösungen zu suchen und mit Leuten Koalitionen zu schmieden. Welches politische Ziel setzen Sie sich für 2003: Ich möchte in meinem Präsidialjahr dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen verstehen, dass eine demokratische Gesellschaft nur funktioniert, wenn sie auf gegenseitigem Wohlwollen basiert. Man soll sich nicht naiv begegnen, aber auch nicht misstrauisch, sondern positiv. Das gilt zwischen den Landesteilen, aber auch zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zwischen Bürgern und Institutionen... | |
Wer nicht aus der eigenen Befindlichkeit im Sosein heraus für seine Anwendung des Verfügungswissens das die entsprechende Wirklichkeit modellierenden Orientierungswissen berücksichtigen will, kann sich an abstrakten Begriffen wie „Mensch - Umwelt – Gesellschaft“ orientieren. Damit kann man versuchen, seine Absichten auch noch in sie hinein zu projizieren um darin „unsterblich zu werden. Damit geht es um das Kommando über Menschen, die Kontrolle über die Dinge und die Kommunikation über die damit unvermeidlichen Restrisiken, um Politik eben! | Wer auf Realität (z.B. mit Landkarten) und auf die sie beeinflussende Wirklichkeit (z.B. mit den Natur- und Lebensgesetzen) hinweisende Modelle nicht verstehen will, dass der Mensch letztlich nur Wirklichkeiten Bedeutung geben kann, masst sich nur eigene Macht an und projiziert. Damit sind wir bei der Denkkatastrophe mit der die meisten Menschen meinen, die mögliche Wissensarbeit sei auf einem Mix von #1, #2, #0 zu beschränken. Und so bauen sie sich damit in ihren Köpfen eine virtuelle und in der Umwelt eine künstliche Welt nach ihrem Bilde. Die aber kann nur, wie der Turm zu Babel vom Prinzip her geschlossen, und daher nicht nachhaltig sein! Vielmehr führt ihre Eigendynamik ins globalisierte Chaos, also weder aus Ägypten, noch zurück ins Paradies, sondern vielmehr in die Hölle auf Erden.
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Davon haben wir alle eigentlich genug erfahren, und sollten daraus gelernt haben. Und doch erfindet der Mensch laufend des Kaisers Neue Kleider, Neue Wirtschaften und Neue Kriege. Nach dem Crash der New Economy und dem Kollaps des abzockenden Filzes der Manager aber ist dieser Ansatz entwertet, und bietet damit eine gewisse Chancen zur Überwindung einiger schon chronischer Denkkatastrophen. | Doch die Ausrede davon ist die Komplexität der damit geschaffenen Welt in der aus der Vergangenheit Hinter-, aus der Gegenwart Vordergründigkeit und aus der Zukunft blosse Machbarkeit geworden ist. Darin gibt die Schöpfung als Dinge bloss noch Anlass zu Vorurteilen, statt zu Hinweisen auf den Schöpfer, die verfügbare Energie zu Illusionen, der Lebensraum zur Beliebigkeit und die Zeit, statt mit Chronos zum Verständnis des Menschen als Geschöpf des Kosmos, zum nackten Chaos, der Antischöpfung:
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Joseph Stiglitz Nobelpreisträger 2001 für Wirtschaft, wird auf den Strassen geliebt und in den Chefetagen verflucht. Er ist mehr als nur ein bedeutender Theoretiker. Er war Vorsitzender des US-Sachverständigenrats und Chefökonom der Weltbank. Seine Argumente gegen die ökonomische Orthodoxie können nicht als Ausfälle eines Spinners abgetan werden. Das gilt auch wegen der Fragen, die er aufwirft. Stiglitz’ Argumente lassen sich auf zwei Kernaussagen reduzieren:
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Intellektueller Kern von Stiglitz’ Buch "Die Schatten der Globalisierung", Siedler 2002, ist sein Vorwurf, die Politiker seien unfähig, das Versagen des Marktes zu begreifen. Stiglitz aber muss sich gefallen lassen unfähig zu sein, das Versagen der Regierungen einzugestehen. Mit Recht lehnt er Monopole ab, übersieht aber, dass Regierungen die grössten Monopolisten sind. Viele sind sogar korrupt, gewalttätig und inkompetent. Es ist naiv anzunehmen, sie handelten stets im Interesse der Allgemeinheit. Selbstgefällig, irreführend, verantwortungslos und vergröbernd - diese Vorwürfe erhebt sein Kritiker Thomas Hanke. Dennoch sollte man sein Buch nicht ignorieren meint Hanke, denn einige Punkte seien wichtig; so ärgerlich und unvollkommen Stiglitz’ Buch auch sein mag, in einigen Punkten trifft es ins Schwarze:
| Einer lautet, dass die in den vergangenen 20 Jahren eingetretene Liberalisierung des Kapitalverkehrs im Zusammenspiel mit falschen Wechselkurs- und schwachen Finanzsystemen zu einer Reihe von Katastrophen geführt hat. So haben es die ostasiatischen Länder bis heute nicht geschafft, auf ihren Wachstumspfad zurückzukehren. Stiglitz wirft dem IWF und anderen völlig zu Recht vor, Länder nicht ausreichend vor diesen Entwicklungen gewarnt und geschützt zu haben. Ebenso berechtigt ist die Kritik an der heimlichen Unterstützung des IWF und der Weltbank für die Privatisierung in Russland. Diese war durch schauderhafte Korruption und Inkompetenz geprägt. Dass die natürlichen Ressourcen eines riesigen Landes an ein paar gut organisierte Banditen übergeben wurden, ist der grösste wirtschaftspolitische Skandal des vergangenen Jahrzehnts. Schlussendlich bleibt der IWF für ihn eine undurchsichtige öffentliche Einrichtung mit grosser Macht über seine Kreditnehmer. Seine Rolle und seine Politik müssen offener diskutiert werden.
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Man redet davon Mitarbeiter zu ermutigen und ihnen dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten zur Job Befriedigung zu entwickeln. Doch immer wenig Menschen haben noch ein Verständnis dafür, das es dafür entsprechend reglementierte Institutionen braucht. Mehr noch, diese müssen sich damit neunen Anforderungen und Einsichten mit Rechtzeitig Projekt-Orientierten Kompetenzaustausch, RPOK anpassen können. Dazu sind selbst die entsprechenden Nobelpreisträger nicht mehr in der Lage, weil ihnen die Grundlagen reeller Humansysteme, Wissenschaft#3, fehlen!
| Es geht damit darum, den noch vorherrschenden Gegensatz zwischen Kollektiv und Individuum konzeptionell mit einer Synthese mit wirklichkeitsbezogenen Grundlagen aus der Welt zu schaffen. Das aber ist nur im Hinblick auf die Lebenserfüllung möglichst vieler möglich! Wo das nicht gelingt, bzw. von selbstgefälligen Systemhütern nicht zugelassen wird, entstehen aus dieser ihrer Denk- die angedeuteten Humankatastrophen! | |||||
Was selbstgefällig macht... | ...und wie man damit politisiert: | |||||
2Ke-y(M3-S) Aggression 3Re-S(b4-I) Verunsicherung 4Pm-F(!6-L) Sturheit 5Om-h(c3-F) Ausweichen 7Pa-L(W1-S) Besorgtsein 9Kv-D(A6-W) Bedürftigkeit | Im Hinblick auf eine selbstgefällige Politik ist Aggression unbefriedigend, Verunsicherung aber befriedigt die (wie die SVP in der Opposition), welche darin mit Sturheit sehr gut weg kommen. Dessen Ausweichen (wie die FDP) ist unbefriedigend und wird im blossen Besorgtsein sehr schlecht goutiert, während Bedürftigkeit auf der anderen (SP) Seite sehr gut ankommt
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Klicken Sie sich zur Selbstgefälligkeit, um damit Ihre Politik zu machen, den wer sich nicht selbst gefällt, gewinnt keinen Sitz und man sägt ihm sogar am Stuhl auf dem er noch sitzt. | ||||||
Code=3Oa: Mit was gefallen Sie sich so, dass Sie damit Politik machen können ?