
![]() ©BurkVerlag | Am Point of NO Return bestimmt das F9=Grundsätzliche die weitere Pa=Ausarbeitung des eingeleiteten Prozesses. Da nützt dann alle Schwatz- und Schwarzkunst nichts mehr, die Spreu trennt sich vom Weizen getrennt und die Beteiligten werden von der bis dahin verdrängten Wirklichkeit eingeholt. |
Quantitativ wächst die Wissenschaft und deren Literatur, doch die Vernunft ist bereits tot, und nun liegt die Sprache als Mittel zur Verständigung im Sterben. An ihrem Totenbett streitet man sich mit ihr bloss noch um Aufmerksamkeit und Budgets. Wer noch so "verrückt" ist, ein persönlich relevantes Risiko einzugehen, bekommt die Schuld für das kollektive Versagen zugewiesen. Wer Verständnis aufbringt, den lässt man fallen. Nur noch wer sich darüber hinaus mit akzeptierbaren, d.h. sozial verträglich, politisch "korrekten" Formen und Virtualitäten, kunstvoll eben, zur Geltung bringen kann, an den passt man sich an. In der damit verbindlichen gewordenen Pre-Trans-Trap unter der Führung von solchen Meinungsmachern, kann man dann nicht mehr ungestraft abschweifen, genau so wenig wie ein Soldat ohne mit der Todesstrafe rechnen zu müssen, desertieren kann. Damit wird man Teil der Kannibalisierung der Substanz um die Konsequenzen wissend, doch unfähig damit noch zu können... | |
| Innerhalb des Elfenbeinturms der Forscher und Gelehrten lässt sich über mangelnde Kommunikation eigentlich nicht klagen. Vorlesungen hier, Kongresse dort, und Veröffentlichungen, die schiere Masse des sich alle 19 Jahre verdoppelnden wissenschaftlichen Publikationsvolumen. Dort, wo die Informationsflut zum Selbstzweck geworden ist, ist aber das Defizit an bedeutsamer und erfüllender Kommunikation der reellen Menschen untereinander und der Institutionen mit den Betroffenen damit grösser geworden! Da sind die Politiker, die das Geld für den Wissenschaftsbetrieb zu bewilligen, die Unternehmen, welche die Ergebnisse der Forschung viel zu wenig anwenden, und das breite Laien-Publikum, das neuen Forschungsrichtungen mehr und mehr gleichgültig oder mitunter in einer ängstlich reservierten Haltung entgegentritt, tönt es aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft. Noch wächst die Anzahl der Kirchen, doch die der Gläubigen nimmt ab. |
Leider muss ich unsere Besprechung absagen heisst es in der Umkehrung von Werten, Normen mit Prioritäten, die sich statt aus ihnen, aus deren Nichtbeachtung daraus folgenden Sachzwängen ergeben: Dringende Verpflichtungen in unseren verschiedenen Projekten verlangen im Augenblick eine Konzentration unserer Kräfte resp. ein sehr haushälterischer Umgang mit ihnen. Da wir aufgrund ihrer Unterlagen einerseits und unseren derzeitigen Prioritäten andererseits unmittelbar keine Möglichkeit für ein gemeinsames Projekt sehen, habe "man" kurzfristig - faute de mieux - den Termin für die Besprechung einer anderen Sache umdisponieren müssen.
| Wir haben ausser der in der Gesellschaft dafür hochgespielten Kernenergieproduktion viele Systeme, welche Mensch und Umwelt betreffen, die, weil sie hochgefährlich sind, solche Umkehrungen bisheriger Werte bewirken. Und das obwohl sie angeblich zur Operationalisierung von Löszungen in die Welt gesetzt worden sind. Betrachten wir nur den Strassenverkehr: Ein Auto aus tausend produziert einen tödlichen Unfall pro Jahr. Der Nutzen, den die Gesellschaft mit dem entsprechenden Infotainment in dieser Mobilität sieht wird so hoch eingeschätzt, dass man beispielsweise in den USA bereit ist, pro Jahr 40'000 Tote zu akzeptieren. | |||||||||
Auch erneuerbare Energien oder Gaskraftwerke bergen erhebliche Risiken. Neu für die Gesellschaft bei der Kernenergie ist die Ungewohntheit des maximal möglichen Schadens und die langfristig möglichen Auswirkungen. Dafür haben die Leute noch kein Gefühl, nur Angst (bekommen). Sie haben ein Gefühl für Verkehrsunfälle: Ein Mensch oder auch zehn Menschen sind einfach tot und im Übrigen ist man ja damit versichert. So kostet das, im Jahre 2000 mit den 583 Toten (1971 waren es als Höchststand 1773, daneben gab es 13 mal mehr Tabaktote) und all dem Leid, in der Schweiz etwa 12 Milliarden Franken; dreimal mehr als Verteidigung und Bevölkerungsschutz, wie ein permanenter, veritabler krieg also.
| Die zukünftigen gravierenden Schäden werden also nicht die Schäden der Kernenergie sein, sondern die des Klimawandels, den man u.a. mit dem Menschen und Werte verheerenden Verkehr inszeniert. Aber andere Denk- werden weitere Humankatastrophen wie Verarmung, unnötige Krankheiten (in Afrika stirbt man immer mehr an AIDS) und Hunger mit sich bringen. Es ist zu erwarten, dass der Terror und der Neue Krieg noch weiter zunehmen werden - ausgelöst durch die soziale Ungerechtigkeit weltweit. Und mit all dem gibt die Bildungsmafia vor, dem mit ihren primitiven Grundsätzen etwas entgegen setzen zu wollen und will nicht einsehen, dass sie zum Problem geworden ist, zu dessen Lösung sie sich immer noch mehr Privilegien anmasst.
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Solange wir die Gesellschaft nur als eine Anzahl Interessengruppen sehen, und die Welt bloss als Zusammenspiel der vorherrschenden Gruppen betrachten, wie es sich in den globalisierten Medien darstellt, und ihre effektiven Wirkungsursachen, die individuell beteiligten Menschen verdrängen, entstehen daraus noch mehr gefährliche Systeme! Kurz, diese Denkkatastrophe der Sozialwissenschaft ist das gefährlichste System! Seine Bausteine, die Gruppen, sind von ihren Normen (Befolgung/Verletzung), Werten (selbst-/fremdbestimmt, um sich mit den Ereignissen zu arrangieren) und Prioritäten (regulieren die Bedürfnisse - biologisch, sozial, ideell, ästhetisch - hierarchisch) getrieben, und zwar in der Masse in dieser Reihenfolge fragmentarisch, nicht nach einer kohärenten Struktur. | Damit bleibt für Betroffene in einem mit Normen, Werten und Prioritäten sequenziel pre-trans-trappenden, nur damit ohne ganzheitliches System regulierten Kollektiv fast keinen Spielraum mehr, ihr Tun und Lassen darüber hinaus noch vernünftig selbst zu bestimmen und zu verantworten! Davon werden mehr und mehr Menschen traumatisiert, was die notwendigen Voraussetzungen für eine erstrebenswerte Demokratie und Marktwirtschaft mehr und mehr ad absurdum führen. Kurz, die Humansystem konvergieren so nicht mehr auf eine nachhaltige Entwicklung hin, sondern sie werden chaotisch wie ein Krebsgeschwür und kannibalisieren ihren Lebensraum und die Betroffenen. Als Indikator für die Degeneration eines Humansystems kann dass Verhältnis zwischen Wertschöpfenden und darüber diskutierenden Systemhütern (Politiker, Verwalter, Manager, Anwälte, Journalisten, Intellektuelle, Künstlern) von den dafür eingesetzten Ressourcen her genommen werden...
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So wurstelt man sich eben sozialdarwinistisch beliebig durch bis sich Probleme und Auseinandersetzungen ergeben, wo sich das Kollektiv neu definieren muss, um nicht im Zeitgeist unter zu gehen:
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Nicht erst seit Ende des letzen Jahrhunderts hat man versucht, diesen Niedergang mit permanenter Kulturrevolution und Globalisierung hinaus zu zögern; es begann beim Turmbau zu Babel. Die philologisch ausgebildeten westlichen Intellektuellen haben noch mit dem Reichtum der Sprache auf die Vielfalt der Lebensäusserungen hingewiesen. Die Sozialwissenschaft meinte dann mit generalisierenden Vorurteilen über Politik und Gesellschaft das wahre Problem darin zu erkennen. Das geht dann bis zum Fundamentalismus selbsternannter Ayatollahs. In den USA versucht man die sicherheitspolitische Dimension welche der Selbstmordterror seit dem 9/11 hat, mit einem Neuen Krieg und einem Superministerium zu begegnen. Die erwähnte Denkkatastrophe hat also ihren horrenden Preis, ohne dass damit eine Lösung in Sicht wäre, ganz im Gegenteile, man versucht den Teufel mit Belzebub auszutreiben:
| Der generalisierende Fundamentalismus resultiert in der Sinn- und Orientierungskrise und damit im Versagen des Marktes und der Demokratie, im Massendenken, in einer Strukturkrise, zu der ganz wesentlich die materielle Verelendung der Bevölkerung in weiten Teilen der Welt gehört. In diesem Umfeld wirkt der Fundamentalismus als eine Heilsideologie, die mit glorreichen Versprechen ein besseres Leben (z.T. nach dem Kampf dafür nach dem Tod) in Aussicht stellt. Die physischen Terroristen sind zwar eine Minderheit unter den primär mentalen Fundamentalisten; dabei handelt es sich zumeist um Jugendliche ohne Perspektive, die in den Sumpf des Untergrundterrorismus geraten sind und dabei glauben, im Namen und Interesse des jeweiligen -ismus, z.B. des Islams zu handeln. Deren dogmatische Systemhüter weisen dann darauf hin, dass diese Laien ihre norm- und wertbasierten Lehren, mit ihren Prioritäten des Handelns auf den Kopf stellen...
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Solange aber Systemhüter keine Antwort darüber zulassen, wie man denn sonst überholte Werte und in die Selbstzerstörung führende Normen in dieser Welt noch rechtzeitig verändern kann, ändern ihre Schönreden damit nichts, im Gegenteil! Es tönt zwar nobel und begrüssenswert, mit gut tönenden Werten nicht der Norm entsprechende Vorurteile aufzuklären. Es ermutigt gegen die damit verbundenen, alternativen Klischees vorzugehen. Doch sollte man dabei auch die reale Konflikte reeller Menschen sowie deren Ursachen über die eigenen Vorurteile hinaus untersuchen! Dafür braucht es Wissensarbeit#3, nicht mehr von der Sorte, welche das Problem zur Sättigung in sich selbst zerstörenden Systemen führt! | So steht die Auseinandersetzung mit der Migration von Muslimen nach Europa und den Konfliktpotenzialen, die mit ihr verbunden sind, sowie die Aufklärung über den Missbrauch des Asylrechts durch islamische Fundamentalisten nicht im Widerspruch dazu, den Dialog mit anderen Kulturen anzustreben und so Islam-Feindbilder zu bekämpfen. Beide Felder werden bedauerlicherweise oft miteinander verwechselt. So spricht Bassam Tibi Bassam Tibi, 1944 in Damaskus geboren, Begründer der "Islamologie", einer sozialwissenschaftlich ausgerichteten Islam-Forschung. Es geht ihm dabei darum, eine aufgeklärte Version des Islam in der Tradition des „offenen Islam" der mittelalterlichen Blütezeit des islamischen Rationalismus unter den muslimischen Migranten zu verbreiten.
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Dieser Euro-Islam, gepaart mit einer Politik der Integration, sei das beste Mittel gegen die Ausbreitung des Islamismus in der europäischen Islam-Diaspora. Muslime als Mitbürger seien bessere Partner als Muslime, die zum Gegenstand einer Sicherheitspolitik gemacht werden müssen. Es ist damit kein Widerspruch, gegen die Logistik islamischer Fundamentalisten in Europa vorzugehen bzw. über die totalitären Ordnungsvorstellungen der Islamisten aufzuklären und gleichzeitig Muslime als Bürger zu integrieren.
| Für Europa werde es eine heikle Aufgabe bleiben, die innenpolitischen und weltpolitischen Vernetzungen des islamischen Fundamentalismus voneinander zu trennen. Damit will Tibi den Islam Europa kompatibel als Interessengruppe sozialpolitisch effektiv einführen. Nach diesem Multiplikationsprinzip werden möglichst viele reelle Menschen in, für solche Gruppen instrumentalisiert, damit das gefährlichste System genau so erhalten bleibt, wie z.B. der "American Way of Life" eines George W. II mit seiner verheerend öligen Umweltpolitik... | |||||||||
Was zum Systemzweifel führt... | ...und was sie überwindet: | |||||||||
2Pm-h(L6-b) Risikobereitschaft 2Km-!(J5-y) Schuldzuweisung | Im Streit, der entbrennt, wenn Zweifel am System aufkommen, ist Risikobereitschaft sehr gut, Schuldzuweisung gut, Verständnis sehr gut. | |||||||||
Wenn Sie hier Klicken kann auch bei Ihnen Zweifel am vorherrschenden System aufkommen; das kann für Sie gefährlich werden. Anderseits bleiben Sie Teil des Problems, wenn Sie es nicht tun, und das kann noch gefährlicher werden! | ||||||||||
Die Gefahr tut sich heute nach seit 2000 Jahren bekannten Vorbild der Schriftgelehrten etwa so kund: "Für das abrupte Ende des Telefongesprächs entschuldige ich mich. Ich habe ein drahtloses System und wie Sie am Pfeifton bemerkt haben dürften, war dessen Kraft nach dem langen und für mich mühsamen Telefonat - ich hatte bereits unmittelbar davor mehrere Gespräche - am Ende. Sie sind nicht die erste Person, welche das Gefühl hat, sie hätte das Rezept für das Heil der Welt gefunden und alle andern als entweder als nicht willig oder nicht fähig beurteilen. Ich will Sie nicht bremsen, rate Ihnen aber dringend an, wie es Wissenschafter sollen auch Ihr eigenes Tun und Denken immer wieder kritisch zu hinterfragen. Leute mit einem so ausgeprägten Sendungsbewusstsein wie Sie verlieren oft das Gefühl für das Machbare. Vom Wünschbaren allein aber wird niemand satt bzw. selig. Falls Sie wirklich, wie Sie behaupten, den Schlüssel zur Modellierung des Menschen und seines Menschseins gefunden haben, müssten Sie dies im Experiment und nicht nur in Worten beweisen. Dann wird man Sie auch beachten. Dass ich Sie ständig unterbrochen habe, liegt an der Art Ihres Auftretens und Ihrer Argumentation. Ich bin ein Mann der Tat und nicht der Worte. Sofern Sie lernen, weniger missionarisch zu wirken, sich zielgerichteter, prägnanter und - ich sage es noch einmal - einfacher und bescheidener auszudrücken und nicht ständig an die bösen Wissenschafter, die alle nur die Welt kaputtmachen oder zumindest ihrer Macht unterordnen wollen, Rundumschläge austeilen, wird man Ihnen auch lieber zuhören. Es ist das Missionarische, das mich an Ihren Ausführungen stört. Wissenschafter sollen Ihre Erkenntnisse verfechten, aber nicht als Weltenretter auftreten.
Ich möchte unsere Debatte nicht weiterführen und bitte Sie mich in Zukunft mit Ihren Emails zu verschonen, da ich keine Zeit dafür habe. Wenn Sie sich beschweren wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Präsidenten. Aber seien Sie darauf gefasst, dass er noch direkter ist als ich."
Das war die Antwort auf meine Anfrage an die Schweizer Akademie für Technische Wissenschaften:
"Wenn Sie schon als Systemhüter meinen, mir Vorschriften zu machen, dann bitte ich Sie, mir die Regeln bekannt zu geben, nach denen Wissenschaft in diesem Lande zu machen ist."... nachdem "man" sich, wie früher die Inquisition gegenüber Galileo Galilei für ein Beweis durch ein Experiment verweigert hatte. Stattdessen verbreitet man mit Steuergeldern einfach verfassungswidrige Dogmen darüber, wie sich die von ihnen vorgestellte Wissenschaft in der politischen Arena mehr Gehör verschaffen können muss, um von ihnen mit Budget bedacht zu werden. So hatte man u.a. zu Zeiten Adolf des Gütigen, zugegebenermassen etwas grobschlächtiger, auch den Staat für seine Zwecke mit von ihm entfremdeten Institutionen ausgehebelt. Aber man hat ja mit "high tech - high touch" vom Zeitgeist dazu gelernt - zu etwas taugen ja die 60% geisterwissenschaftlich konditionierten Studenten in diesem Lande noch...
Warum es übrigens nicht mit Meinungsumfragen wie in der Sozialwissenschaft geht, die vorherrschenden System zu modellieren, sondern nur auf die Art und Weise, auf die hier hingewiesen wird, steht in Matthäus 23:3; ein bei Systemhütern bis hinein in die Kirche nicht zitatwürdiger Text, auf dessen Erwähnung immer noch die Todesstrafe bzw. die Ausgrenzung steht…
Code=9Pa: Wo bringen SIE berechtigte Zweifel ein, wie, gegenüber wem ?